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Richtung Schweden

Am Samstag ging es weiter Richtung Schweden. Wir fuhren durch unendliche Wälder und immer wieder zogen Seen an uns vorbei. Kurz nach der Grenze sahen wir uns einen Meteoritenkrater an.

An einem See fanden wir einen ganz kleinen Camping, der nur ein Plumpsklo hatte, dafür hatten wir den Platz für uns ganz alleine. Natürlich gingen wir wieder fischen und kaum hatten wir die Angelruten eingeworfen, baumelte schon ein riesiger Hecht daran. Wieder einmal gab es Fisch zum Znacht…;-) Wir machten ein grosses Feuer und grillierten. Auch ein Bad im See durfte nicht fehlen, das Wasser war aber ziemlich kalt.

Weil es am nächsten Morgen regnete blieben wir nicht länger an diesem wunderschönen Platz und machten uns auf Richtung Süden, denn schon bald mussten wir in der Nähe von Stockholm sein, wo wir Freunde von uns treffen wollten.

In der Nähe von Mora, am Siljansee, fanden wir auch einen schönen Platz auf der Insel Sollerön, der uns so gefiel, dass wir gleich 3 Tage dort verbrachten. Leider hatte es dort fast nur schwedische Leute und wir konnten mit fast niemandem reden. Wir genossen den See, den Strand und die wunderschönen Sonnenuntergänge. Fast jeden Tag haben wir mehrere Regenbogen gesehen. Am dritten Tag sind wir mit geliehenen Fahrrädern 15 km nach Mora gefahren. Mora ist der Ausgangspunkt vom Vasalauf, einem sehr grossen Langlauf-Wettbewerb. Wir gingen auch ein bisschen shoppen, überall konnte man die bekannten Holz-Rössli kaufen, die in einer Fabrik in der Nähe hergestellt werden.